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Die Monheimer Mädchen auf dem Kniegspfad? Oder gar als verrückte Hühner? Lassen Sie sich überraschen, In welcher Verkleidung die jecken Damen auf dem Monnemer Rosenmontagszug auftreten werden. Foto: S. Kautz

Bei den "Monheimer Mädchen"
geht es dieses Jahr heiß her

Wenn sie im Monheimer Rosenmantagszug auftauchen, dann sorgen sie für Aufsehen und lassen die Jecken am Wegesrand oft aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ganz gleich ob als bunte Bonbons, magische Zauberer, süße Sarottimohren, im veredelten Müllsackkleid, als zauberhafte Schmetterlinge, reizende Hexen, recycled nach Monnemer Art oder im letzten Jahr mit der Maskerade in Blau - die Damen wissen stehts aufs Neue zu begeistern.

Die Rede ist natürlich von den "Monheimer Mädchen", die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiern. 1987 hat sich das jecke Damengrüppchen sozusagen aus einer Bierlaune heraus gegründet. Die Frage:"Sollen wir nicht mal im Zug mit gehen?" fand große Begeisterung.

Getreu dem Motto: Im Zug werden Kamelle geschmissen, also gehen wir als "Bonbons" präsentierten sich die Damen als süße Mädchen im bunten Bonbon-Kostüm mit Schleifchen dem jecken Volk.

So süß zurechtgemacht sicherten sie sich gleich den 1. Platz bei der Gromoka-Zug-Prämierung. Angespornt vom ersten Erfolg und bereit den Platz zu verteidigen, waren die Damen im nächsten Jahr gleich wieder mit dabei. Aus den Bonbons wurden Zauberer und dafür gab's bei der Prämierung den zweiten Platz.

Danach folgte ein Volltreffer nach dem anderen. Mit ihren originellen und handgefertigten Kostümen holen sie jedes Jahr aufs Neue den ersten Platz. "Für uns kam der Erfolg oft unerwaretet, denn es waren

immer viele andere schöne Gruppen dabei", so Gabi Wagener.

Ganz was Feines gibt es selbst verständlich auch im zehnten Jahr. Seit November wird nämlich wieder eifrig gearbeitet. Entwurf und Design für das Jubiläumskostüm stammen, wie in den Jahren zuvor, aus der bewährten Feder von Sandra Ruess. Jetzt, in der heißen Endphase, arbeiten die "Mon heimer Mädchen sogar drei mal pro Woche an ihrer Verkleidung.

Kein Wunder, müssen doch 5.000 Federn, 300 Meter Tüll, 80 Meter Draht, 100 Tischsets und kilometerlange Nähfäden zu einem Kostüm verarbeitet werden. Und soviel sei schon verraten, nicht nur bei der Vorbereitung geht es heiß her, sondern auch im Zug selber. S. Kautz

Monheimer Wochenanzeiger vom 5.Februar 1997

So begann es 1988!